Schwarzes Loch verschingt Planeten
Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn man von einem schwarzen Loch in das gierige Innere gezogen wird. Ohne jede Macht jemals aus diesen Fängen sich retten zu können?
Diese Frage hat sich ein Stern in der Galaxie RE J1034+396 auch gestellt und kam seinem Nachbarn, einem gigantischen, schwarzen Loch und wurde durch seine Faszination weiter angezogen, bis es ihn zerrissen hatte. Die Curiosity Mars Aktion war ihm wohl nicht Aufregung genug. Nun, eigentlich ist es zeitlich ja “etwas” verzögert. Aber lassen wir die Details!
Durch diese Aufopferung war es terrestrischen Wissenschaftlern immerhin möglich das Ende eines Sterns, welches in einem schwarzen Loch verschwindet, erstmalig zu beobachten.
Möchte man manchen Wissenschaftlern glauben schenken, so ist das die Zukunft aller Planeten: kurz nach der Planetenrente geht es dann auch schon in die ewigen Jagdgründe: das schwarze Loch. Je nach vorheriger Größe hat man allerdings auch noch die Gelegenheit selbst zu einem schwarzen Loch zu werden und selbst die Sense für andere Sterne und Planeten zu schwingen.
Wir wünschen dem verschlungenen Stern alles Gute. Leider werden wir keine Antwort mehr erhalten. Und dennoch kann man sich sicher sein, dass der Stern nicht verloren ist. Im Universum geht keine Energie verloren. Vielleicht bedeutet dies bereits den Anfang einer neuen Galaxie?
Quelle: Focus
Categories: Technik & Wissenschaft Tags: Schwarzes Loch, Universum, Weltall, Wissenschaft
Mars für Marsianer!
Wie bereits im gestrigen Beitrag erwähnt, wühlt sich die Curiosity Marssonde durch den Mars Boden und schick nach und nach schicke Mars Bilder zur Erde.

Marsianer – neue Bilder vom Mars – Curiosity in Action
Nun hatte Curiosity tatsächlich die Gelegenheit die Bewohner des Mars fotografieren zu können.
Die Botschaft der Marsianer hierbei ist eindeutig: Yankee go home! Mars für Marsianer!
Categories: Allgemeines Tags: Curiosity, Forschung, Mars, Mars Bilder, Weltraum, Wissenschaft
Mars Bilder – ab heute “live”
Die nächste Sonde ist auf dem Mars gelandet und sendet wieder interessante Bilder davon.

Der Mars – C @ NASA/ESA via Hubble
Viele erwarten von der derzeitigen Mission der NASA, dass die Mars Sonde “Curiosity” auch Leben, oder vergangenes Leben auf dem Mars beweisen kann. Was die wenigesten zu wissen scheinen: das kann die Sonde garnicht. Sie kann höchstens Proben sammeln und hübsche Mars Bilder zur Erde funken, damit wir sie all Wallpaper etc. benutzen können. Wasser ist ja eigentlich schon nachgewiesen worden.
Bei den derzeitigen Bildern vom Mars ist aber auch nicht zu erwarten, dass wieder Mars Bewohner oder Artefakte zu sehen sind. Dafür gibt es genaue Absprachen mit dem Mars Bewohnern und der NASA.
Retuschieren! Nie wieder Mars Gesichter in den Bildern!
Schleicht sich doch etwas Suspektes in Mars Bildchen, so wird das genau retuschiert, mit dem Photoshop Wischfinger beseitigt.
Es werden noch Pioniere gesucht, alle streben zu fernen Sternen und wollen vor allem den Mars untersuchen. Nicht nur die NASA, sondern auch die ESA möchte eine eigene Sonde auf den Mars schicken. Und wir wissen alle: wo NASA und ESA sind, sind die Chinesen auch nicht mehr fern.
Im Ernst: das Geld, in diesem Fall 2,4 Milliarden $ sind in der Forschung und möglichen Expansion ins Weltall besser aufgehoben als in inszenierten Kriegen und falschen Versprechen. Auf der Erde haben wir versagt, und leider, sofern kein Wunder geschieht, werden wir auf einem neuen Planten, auf einer neuen Erde genauso versagen. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.
Hoffen wir mal für die Marsianer, dass die Mars Bilder nicht zu scharf sind und sie nicht in der Privatsphäre verletzen. Es könnte Klagen geben.
Gerüchten zur Folge sollen einige Unternehmen bereits einen Mars Streetcapture planen und bauen an einer eigenen Sonde, welche dort in Rundumsicht alles ablichten soll. Genug gescherzt, wünsche Euch einen angenehmen Abend mit vielen tollen, moderierten und unmoderierten Bildern von der Curiosity!
Categories: Technik & Wissenschaft Tags: Curiosity, Mars, Marsbilder, Marsoberfläche, Sonde
Running Man
Gestern Abend war wieder Science Fiction Filmzeit. Diesmal mit einer BluRay Version von “Running Man”, nach dem Roman von Richard Bachmann/Stephen King.
So weit in der Zukunft liegen die Ereignisse eigentlich nicht mehr wenn man bedenkt, dass die Handlung sich im Jahre 2017 abspielt, in einer Welt, welche komplett im Chaos versunken ist und mitten im Geschehen die Medien stehen. Kommt einem eigentlich sehr bekannt vor.
Der noch sehr junge Arnold Schwarzenegger mit Originalton war natürlich eine Sehenswürdigkeit – allein schon die Ausdrucksweise im Englischen hatte seinen Witz und Charme und rundete den Film dystopischer Natur.

Running Man – die Verfilmung mit Arnold Schwarzenegger – Copyright Tristar
Auf eine Sache haben wir beim günstigen Kauf der BluRay nicht geachtet (wobei diese sehr schön, nicht wie bei den RoboCop Serien BluRay, überarbeitet wurde und entsprechend qualitativ gutes Bildmaterial lieferte): ob das eine gekürzte oder ungekürzte Fassung war. Dadurch, dass bei dieser Version von Running Man eine 3D Vesion gleich dabei ist (kein Real 3D, nur für die Farbbrillen), gab es gleich einen “HD Cut” – dies bedeutet für den Sci-Fi Streifen gleich ein paar Minuten weniger. eine absolute Laufzeit pro Version liegt bei 87 Minuten. Im Vergleich dazu ist das Original 96 Minuten lang, die gekürzte, offizielle Fassung ca. 90 Minuten lang.
Bis auf 1-2 Szenen war es aber sehr geschickt geschnitten und fiel nicht negativ auf – aber es geht immerhin um das Prinzip.
Running Man – die Roman Vorlage von Richard Bachmann
Wie zunächst erwähnt, lieferte der Roman “Running Man” von Stephen King, aka. Richard Bachmann die Vorlage für diesen medien- und gewaltkritischen Film. Wobei letzteres von den Kritikern seit jeher bezweifelt wurde, dadurch, dass es selbst viele Gewaltszenen beinhaltet. Gut, die Vorlage ist ja auch kein Blümchenpflücken. Dem Roman habe ich damals in einer Nacht durchgelesen, mitten in der Woche, mitten in der Schulzeit. Entsprechend war meine Konzentration im Unterricht – aber auch das war eher der Normalzustand als außergewöhnlich. Im deutschen heißt der Roman übrigens nicht “Running Man” sondern “Menschenjagd”.
Gravierende Unterschiede zwischen Roman und Verfilmung
“Running Man” wurde von Stephen King unter dem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlicht und war somit der vierte Roman unter demselben.
Natürlich unterscheiden sich die Inhalte von Roman und Film. Gravierend ist die futuristische Zeitangabe – während der Science Fiction Streifen im Jahre 2017 spielt, ist der Zeitraum im Roman auf das Jahr 2025 datiert. Im Roman gibt es auch viele andere, sadistische Gameshows, welche im Film nicht ansatzweise behandelt werden – stattdessen konzentriert man sich auf die Hauptattraktion, die Show “Running Man”.
Weit gravierender ist der veränderte Inhalt der Verfilmung in Bezug auf die Motivation von Ben Richards, dem Protagonisten des Science Fiction Romans, sowie der Verfilmung desselben:
Während der Ben Richards im Film aus einem Gefängnis ausbricht (er wurde dort inhaftiert weil er Befehle verweigert hatte eine unbewaffnete, demonstrierende Menge vom Hubschrauber aus zu beschießen – nachdem Ben vom Reset der Besatzung überwältigt wurde, wird die Menge dennoch beschossen und ihm die Last zur Anklage gelegt), gefangen genommen wird und letztendlich vor der Gameshow “Running Man” als Hauptattraktion auftreten und um sein Leben kämpfen muss, meldet sich der Ben Richards aus dem gleichnamigen Roman freiwillig zur Teilnahme in der Gameshow. Seine Motive sind privater Natur: er benötigt Geld für die Behandlung seiner kleinen Tochter Cathy.
Ben überlebt nur knapp die Show, erfährt jedoch, dass zwischenzeitlich Frau und Kind gewaltsam gestorben sind. Mit einem Flugzeug, mit welchem er die Show erst gewinnen konnte, stürzt er sich in den Tower des Mediengiganten und beendet damit sein Leben, schließt gleichzeitig auch die Handlung des Romans ab.
Realshow:
Ich erinnere mich vage an eine Ausschreibung und eine Veranstaltung, bin mir nicht ganz sicher, ob es nicht sogar einen ähnlichen Namen hatte, in dem Teilnehmer für eine ähnliche, echte Show gesucht wurden. Ich hatte mich dafür auch beworben – leider ohne Erfolg. Ziel war es in einer der Weltmetropolen eine Zeit lang “unter zu tauchen”. Man mußte sich allerdings mit einer Videobotschaft melden – viel näher am Roman als der erwähnte Film. Nur am Rande.
Fazit:
Beide, der Film wie der Roman sind einzeln zu behandeln. Auch wenn der Film interessant ist, ist er sehr eigenständig anzusehen und auf jeden Fall der Roman dem Film zu bevorzugen. Nicht zuletzt was die psychologische Reichweite des Romans angeht.
Categories: Film - Kino - DVD Tags: Bachmann, Dystopie, Running Man, Sci-Fi, Science Fiction, Scifi, Stephen King
Twelve Monkeys & Am Ende des Rollfeldes
“Twelve Monkeys” schon, aber was ist “Am Ende des Rollfeldes” ? Eine scheinbare Bildungslücke was Science Fiction Grundlagen angeht, welche ich gerade zu stopfen versuche.
Wem “Am Ende des Rollfeldes” nichts sagte bisher, mich eingeschlossen, der wird noch weniger mit Chris Marker und schon gar nichts mit seinem bürgerlichen Namen anzufangen wissen: Christian-François Bouche-Villeneuve.

“Am Ende des Rollfeldes” – “La Jetée” – Szene aus dem s/w Science Ficiton Kunstfilm von Chris Marker aus dem Jahre 1962
Twelve Monkeys
Die Geschichte um Twelve Monkeys dürfte ja jedem bekannt sein: Das Ende kommt vor dem Anfang, zumindest hat man den Eindruck. immerhin stellt sich das Ganze dann doch als schlechter Traum raus und verwirrt nicht weiter. Das Erwachen kommt dann in der Zelle unter der Erde in nicht allzu ferner Zukunft. Die Erde ist für die Menschen nicht mehr bewohnbar: ein Aktivist läßt die Pandemie aus dem Labor frei um die Menschen von der Erde zu tilgen. Dabei mutiert das Virus und erledigt letztendlich auch ganze Arbeit. Nur wenige Menschen können sich unter die Erde retten und entwickeln ein geniales System um Ursachenforschung zu betreiben und das Virus zu identifizieren. “Freiwillige” werden in die Vergangenheit geschickt um nach Hinweisen für das Virus in seiner Reinform zu suchen. Dabei kristallisieren sich die “Twelve Monkeys” eine Truppe Tierschutzaktivisten heraus, welche hinweislich für einige Erscheinungen und Vorfälle in der Zukunft verantwortlich sind. Doch der Schein trügt.
“Am Ende des Rollfeldes”, “La Jetée”
Die Vorlage für diesen dystopischen / science-fiction Film war mir selbst nicht bekannt. Dabei habe ich die Zwölf Affen sicherlich 100x gesehen. Im Gegensatz zu “Twelve Monkeys” ist “Am Ende des Rollfeldes” von Chris Marker ein Kunstfilm auf dem Jahre 1962. Das Besondere an “Am Ende des Rollfeldes” ist, dass er mit einer kurzen Ausnahme nur aus Einzelbildern besteht und 26 Minuten lang ist, sowie von einem deutschen Sprecher begleitet wird. Auf jeden Fall ein wichtiger Punkt für die Merkliste der noch zu sehenden Science Fiction Filme.
Von vielen Künstlern erfährt man erst nach deren Tode. So auch im Fall von Chris Marker, welcher am 30. Juli 2012 gestorben ist.
Danke an SF-Fan für diesen wichtigen Hinweis!
Categories: Film - Kino - DVD, Sci-Fi Arts Tags: Chris Marker, Science Fiction, Scifi, SW, Todesanzeige, Twelve Monkeys
Zukunft des Sci-Fi Blogs
Ich habe mir einige Gedanken zur Zukunft des Sci-Fi Blogs gemacht. Eigentlich schon länger. Mich würde Eure Meinung interessieren – dafür jedoch, müßte ich nicht nur die Blog Software aktualisieren, sondern ebenfalls die Kommentare wieder öffnen und mit einer Flut an Spamkommentaren rechnen.
Der Einwand ist berechtigt: es gibt mittlerweile gute Software, welche diese Flut zumindest eindemmen kann.
Zum Zweiten war seit langem eine Überlegung da, den Blog auch mehrsprachig zu öffnen und zumindest den einen oder anderen Artikel auf englisch anzubieten.
Es gab auch die eine oder andere Überlegung auch Science Fiction Fans aus anderen Ländern einzuladen, welche in ihrer Landessprache Beiträge verfassen. Dieser Gedanke ist nicht gänzlich von der Karte. Allerdings müßten sich sprach und schreibfähige Autoren finden, welchen man in Punkto Qualität und Inhalt vertrauen kann, da ich selbst über das Englische hinaus nicht weiter komme.
Zum Dritten würde ich gerne die Struktur abändern und die Lesbarkeit vereinfachen. Ich bin mir jedoch noch nicht schlüssig darüber, wie dieser Sci-Fi blog zukünftig aussehen wird. Laß Euch überraschen!
Nicht zuletzt möchte ich wieder öfter schreiben. Die Arbeit der letzten Wochen und Monate hat mir Abends oftmals die Lust genommen noch kreativ zu werden und die einen oder anderen Projekte zu verfolgen. Ich hole immerhin schon 26 Stunden pro Tag raus – mehr geht nicht.
ich glaube, ich werde mich zunächst um das System kümmern und die eine oder andere Sache modernisieren. Alsbald geschehen, werde ich die Kommentare wieder öffnen und mich über Eure Vorschläge zur Verbesserung freuen!
Gerne könnt Ihr auch mitschreiben oder Gastbeiträge veröffentlichen, diese sind jederzeit willkommen solange sie in das Sci-Fi Kult Blog Schema passen.
Und weil ich so motiviert bin etwas zu tun, lasse ich das heutige Probelesen des Artikels und speichere es WYSIWYG!
Änderungscheck/Update:
- Kommentare geöffnet, check!
- Anti-Spam durch SI Captcha, check! (wenn auch das nicht klappt, wird wieder moderiert!)
- Software auf dem Sci-Fi-Kult Blog aktualisiert, check!
- Jetpack installiert, check!
- Backup Plugin, noch offen!
- Zugriffsgeschwingkeit und Optimierung, noch offen!
Categories: Allgemeines Tags: Sci-Fi, Science Fiction, SF blog

