1984

1984 – Methodik und Realität

Es vergeht nahezu kein Tag an dem man nicht an George Orwells 1984 erinnert wird. Biometrische Daten, RFID Chipeinsatz, voll erfasste Steuernummern, Enteignungen und Bankengeschäfte.

Wir leben in einer Welt wie George Orwell es hätte sich selbst nicht träumen lassen.
Tagtäglich werden die Menschen in aller Welt eingegrenzt und eingeschränkt, mit immer neuen Regeln konfrontiert oder ihre Konten geplündert ohne dass sie für die Umstände etwas können. Außnahmsweise sind die anderen immer schuld. Jene, die nur unser Bestes wollen.

Pläne zur Kompletterfassung der Daten von US Bürgern

In einem Computerspiel wie SimCity wissen wir immer wie viele Bürger vorhanden sind, wie zufrieden sie sind und welchen Umsatz wir durch sie generieren. Nicht so in der Realität. Jedes Land hat trotz Meldepflichten tatsächliche Probleme eine Datenstruktur.

  • Wie ist die tatsächliche Anzahl von Bürgern in einem Land
  • Welche Bildung haben die Bürger
  • Welches Einkommen und welches Vermögen der Bürger hat (um dieses im Zweifel zu beanspruchen vermutlich ;)
  • und noch viel mehr

Nicht regelmäßige Volkszählungen scheinen das Problem auch nicht weitreichend lösen zu können.
In Deutschland haben wir ja von Geburt an zumindest schon mal eine Steuernummer die uns eindeutig identifiziert.

Biometrische Daten, Fotos, Namen und viel mehr – US immigration reform

In den USA jedoch herrscht noch der Schein der “Freiheit” die jedoch auch schon lange keine mehr ist. Man denke nur an die Kreditkartenverwendung. Die Amerikaner zahlen nahezu nur mit Kreditkarte. Dies ermöglicht ein lückenloses Profil.

Um die Daten noch besser auswerten zu können, ist in ihrer Reform, nahezu 800 Seiten in der PDF, sehr unscheinbar versteckt, was und wieviel Daten erhoben werden. Fotos, Namen, Versicherungsnummern und Führerscheine. Mit den Vorstellungen der grenzenlosen, amerikanischen Freiheit, welcher jeder Amerikaner für sich beansprucht.

Fazit:
Gleichgültig wie erschreckend es ist: weit schlimmer gehen wir selbst mit unseren Daten auf. Man denke nur an das social networking! Fotos, Namen, Daten, Adressen und allerhand Persönliches geben wir für fremde preis. Oftmals für jeden der die Seite besucht ohne dass man weiß, welche Ziele derjenige damit verfolgt.

Quelle: salon.com

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sci-Fi - 12. Mai 2013 at 15:48

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1984 was not supposed to be…

1984 was not supposed to be an instruction manual!

Klare Worte, klares Bild. Gleich mal das Buch wieder rauskramen und hineintauchen in diese schaurig, faszinierende Welt. eine Welt die einem dennoch sehr bekannt und heimisch vorkommt ;)

\"1984

Quelle: unbekannt

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sci-Fi - 16. April 2013 at 20:23

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1984 – verschwunden -

Es gleicht einer Verschwörung: während vor einiger Zeit George Orwells Meisterwerk 1984 noch auf Amazons Kindle vorhanden war, ist es nun verschwunden.
Weg. Einfach so. Ohne Tschüß zu sagen. 1984!

Gerade deswegen, weil es sich bei dem verschwundenen Titel um 1984 handelt, ist die ganze Sache brisant. Wenn auch der Hintergrund der Löschung vom Kindle so simpel wie banal is: Copyright Probleme. Da kann das Kindle und Amazon auch nichts für. Aber es beleuchtet die Angst der Zensur und der neuartigen, virtuellen Möglichkeiten diese durchzuführen.

1984 – ein Titel verschwindet aus der virtuellen Bibliothek

Man stelle sich die klassische Bücherei vor: Bücher sind gedruckt, physisch und nicht einfach aus der Welt zu schaffen. Außer man hat die Möglichkeiten sie alle einzusammeln, verrotten oder zu Asche werden zu lassen. Und diese Möglichkeiten gibt es nicht. Irgendwo wird ein Exemplar übrig bleiben, wird kopiert, wird weiter gegeben.
Wie schaut es aber bei einem virtuellen Schriftstück oder Dokument aus? Eigentlich nicht viel anders: es wird verbreitet, kopiert und archiviert.
Fügt man aber eine zentralle Komponente hinzu, eine Bibliothek, wo man das Buch an sich nicht besitzt sondern für die nicht übertragbaren Nutzungsrechte gezahlt hat und der Herausgeber der virtuellen Bibliothek die technischen Möglichkeiten besitzt das Werk auch im Nachhinein zu manipulieren oder zu löschen, wird es sehr interessant.

Möglichkeiten der virtuellen Zensur

Im Fall 1984 Kindle ist das Meisterwerk nicht nur aus dem Sortiment gefallen, sondern wurde von den ans Netz angeschlossenen Kindle der Kunden entfernt. Einfach so. Schnell und unkompliziert!

Ein Schelm der Böses denkt … so einfach könnte die Zensur der Zukunft aussehen: unliebsame Schriften und Publikationen per Mausklicke aus der Welt tilgen oder sie zumindest so anzupassen, dass sie wieder konform werden.

Science Fiction auf dem Kindle

Erinnert mich daran, dass ich bald meinen ersten Science Fiction, eher Endzeit, Roman auf dem Kindle meiner Frau lesen werde: Metro 2033.
Allein aus dem Grund, weil meine Frau diesen Roman auf dieser Plattform erworben hat und ich kein extra Geld ausgeben möchte für eine gedruckte Version.
1984 habe ich hier noch, ich glaube sogar doppelt, in klassischer, gedruckter Variante ;)

Fazit:
Der Vorfall mit 1984 ist dabei nur ein einfacher Vorgang, illustriert aber auch die Gefahren unserer netzoffenen Welt.
Versteht mich nicht falsch: ich finde das Kindle (der, die, den?!) klasse und habe meiner Frau, welche sehr buchbegeistert ist und enorm viel liest, einen solchen Kindle geschenkt. Obwohl die Skepsis von vornherein da war, mag sie sich von ihrem praktischen und handlichen Begleiter nicht mehr tretten.

Quelle: io9 – Amazon secretly removes George Orwells 1984  from the kindle

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sci-Fi - 14. April 2013 at 16:06

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RFID Wunderwaffe

Nie wieder das eigene Kind verlieren, immer wissen wo es sich aufhält, mit wem und was das Bewegungsmuster am Tag wie bei Nacht ist.

Ein Traum vieler kontrollierender Eltern ist es immer zu wissen was der Nachwuchs machte. Nun, mit RFID wäre es möglich, wenn da nicht der Datenschutz dazwischen wäre!
In Brasilien ist da man bereits ein Stück weiter. Um Schwulschwänzern auf die Pelle zu rücken, werden den Kindern in die Schuluniformen RFID chips eingenäht. Eine Anwesenheitserfassung durch diese Funkchips findet dann direkt an der Schulpforte statt. Klever!

RFID – die Wunderlösung!

Wenn man schon dabei ist, wäre es dann nicht ratsamer den Chip unter die Haut zu pflanzen? Nein – einen RFID Chip kann man dann noch entfernen. Schwieriger wird es hingegen, wenn der Chip fest eingepflanzt ist, in Knochengewebe, unter Muskeln, Organen oder dem Gehirn. Diese drahtlosen Funkmasten unter der Haut würden eine komplett neue Welt bedeuten. Eine Geldbörse wäre nicht mehr erforderlich, und auch die Schlüssel für das Auto hätte man mit dem RFID Chip stets mit dabei.
Wenn es mode wäre, könnte man auch die klassischen Schlüssel generell abschaffen und man hätte ein nahezu sicheres Mittel gefunden um sich überall und zu jeder Zeit ins Netzwerk einzuklinken.

Wer braucht dann schon Anonymität. In der heutigen Zeit ist man nicht mehr anonym – man kann höchstens sehr stark verschleiern und wissen was man macht. Aber auch dann ist keine Garantie gegeben, dass man doch nicht entdeckt wird. Was macht dann schon ein kleiner RFID Chip aus? Ausspionieren? Wozu? Die heutigen Menschen geben alle Infos freiwillig preis. Jeden Tag, jederzeit und überall. Aber dann aufregen wegen einem RFID Tag in Bekleidung zu Zwecken der Logistik!
*Sarkasmus aus*

via

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sci-Fi - 26. März 2012 at 20:24

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3D gefühlsecht

Was an den ganzen Cyberkram nachteilig ist, ist daß man seine schlüpfrigen Seiten nicht anfassen kann.

Die Vorreiter der Schlüpfrigkeit, Japaner, sind da schon einen Schritt weiter und entwickeln ein fühlbares 3D Display.
Mit einem kleinen Sensor auf der Fingerspitze läßt sich das Objekt auf dem Display anfassen und fühlen etc.
Nur noch Düfte und Emotionen und wir sind im Gefühlskino ala 1984.

Fühlbares 3D Display

Ich habe mal ein paar Ideen gesammelt wie man ein derartiges 3D Display am sinnvollsten einsetzen kann, Spaßfaktor als Grundvoraussetzung:

  • Nacktscanner – die Nacktscanner eigenen sich besonders gut für das fühlbare 3D Display. Bei besonders detailierten Scans ist der Gefühlsfaktor des unbeobachteten Fummelns besonders groß
  • schlüpfrige, interaktive Angebote im Internet: kein weiterer Kommentar
  • die “anstupsen Funktion” von MySpace gefühlsecht umsetzen und weit realistischer machen
  • nun eigentlich reicht ja schon der erste und zweite Punkt der Anwedung von gefühlsechten 3D Displays, der Rest ist dann “nicht so wild”

Frage mich tatsächlich, wann es das erste Gefühlskino ala 1984 geben wird. Ich brauche definitiv eine Jahreskarte!
Nun mal fix etwas SOMA eingeworfen, ich fühle mich recht schlapp.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sci-Fi - 28. August 2010 at 14:23

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Mobile Nacktscanner, Superblitzer und Drohnen

In den letzten Tagen hört man allerhand neue Errungenschaften aus dem Bereich der totalen Überwachung.

So werden nicht nur, vorerst auf freiwilliger Basis, Nacktscanner auf ausgewählten deutschen Flughäfen getestet, die Mülleimer in England mit Chips versehen und der Müll der sozialen Gerechtigkeit wegen “ausgewertet”, in der Schweiz Superblitzer getestet die einen guten Berich von 500 Metern erfassen können (die Japner sind da etwas bescheidener, sie entwickeln nur eine Anwendung für Mobiltelefone die jede Bewegung des Mitarbeiters erfasst und auswertet), sondern nun rollen auch unscheinbare Trucks durch die USA die auf mobiler Basis Fahrzeuge scannen mit den üblichen Nacktergebnissen.

Die US-Regierung setzt im Inland mobile Nacktscanner ein. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Forbes in seinem Blog The Firewall

via golem.de – USA setzen mobilen Nacktscanner ein

Bald fliegen Drohnen durch die Gegend die Legitimation fordern, automatisierte Systeme die anhand unserer DNA bestimmen ob wir potentielle Straftäter sind, unser Unrat automatisch nach Krankheiten und Infektionen untersuchen und uns notfalls unter Quarantäne stellen oder gar gleich in einem Plastiksarg entsorgen zum Schutze der Allgemeinheit.

Diese Szenen sind so unglaublich, daß Sie tatsächlich eher in die Welt der Science Fiction verbannt gehören. Wer erinnert sich nicht an manche Szene aus Half Life: Polizeikontrollen, fremde Wesen, Massenkontrolle … oder “Sie Leben” der absolute Favorit in der düsteren, visionären Science Fiction … nicht zuletzt Bücher wie 1984, der Herr der Welt (obwohl ich hier meine Bedenken äußere, da man letztendlich dennoch nicht weiß, ob nicht doch die Welt besser geworden ist wenn auch mit den falschen Mitteln …).
Und solche Szenen sollten tatsächlich auch nur in der Phantasie und der Science Fiction bleiben. Dort gehören sie hin, sie sorgne für Gänsehaut und lassen uns erinnern wie angenehm das eigene Leben ist ohne solche Zustände.
Doch ist es wirklich so? Leben wir tatsächlich in einer einfacheren Welt, oder erkennen wir die Situation nur nicht auf Anhieb?

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2 comments - What do you think?  Posted by Sci-Fi - 26. August 2010 at 11:06

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