Russische Raumfahrt
Die russische Raumfahrt ist derzeit nicht wirklich von Erfolg gekrönnt.
Die letzten Projekte fielen buchstäblich ins Wasser, das russische Raumfahrtprogramm sieht sich als angeschlagen.
Wieder verlieren die russischen Kosmonauten eine Sojusrakete nur wenige Minuten nach dem Start.
Und einmal mehr soll es sich dabei um einen Triebswerksschaden handeln. Die Russen sind niedergeschlagen und sehen gewaltige Probleme auf sie zukommen, ja sogar die Zukunft der russischen Raumfahrt als gefährdet an.

Sojus Start 2004 - NASA Bildarchiv
Aus meiner Sicht sehe ich derzeit sehr viele “Zufälle” und viel gescheiterte Raumfahrt. Als großer Skeptiker stelle ich mir Fragen, weshalb gerade jetzt so viel in dieser Hinsicht passiert? Ist der kalte Krieg wieder auf dem Höhepunkt? Ist die große Raumfahrt als Ganzes am Ende? Nun, zumindest auf die Chinesen kann man sich derzeit verlassen. Sie scheinen ganz und gar keine Probleme zu haben und streben nach den Sternen. Doch auch die private Raumfahrt, welche mittlerweile fast über bessere Möglichkeiten gegenüber anderen Raumfahrtprogrammen verfügt, könnte von den Zusammenbrüchen profitieren.
Mensch vs. Maschine
Seit der Mensch die Möglichkeit entdeckt hat, andere für sich arbeiten zu lassen, und damit meine ich nicht die Menschroboter, steht er seinen technischen Errungenschaften sehr kritisch und konservativ gegenüber.
Nicht verwunderlich wenn man bedenkt, dass durch die Industrialisierung unzählige Menschen erstmals arbeitslos wurden. Sie wurden durch Roboter ersetzt, die Arbeitsprozesse wurden beschleunigt und man brauchte weit weniger Personal. Moderne Produktionsanlagen können, wo kein händischer Zugriff des Menschen notwendig ist, von einer handvoll Robotermenschen bedient werden (Robotermenschen = Arbeitnehmer!).
Doch die Entwicklung geht weiter. Es werden immer leistungsfähigere Rechner entwickelt, immer schneller schreitet die Forschung dem Quantencomputer entgegen, immer wahrscheinlicher wird die Vervielfachung der Leistung der Computer in den nahen, nächsten Jahren. Kurzfristig gesehen!
Roboter an die Macht?
Der Mensch gerät durch sein Schaffen immer mehr in die Enge, fühlt sich bedroht von Robotern die dem Menschen ähneln (Stichwort: Uncanny Valley) in Gestik und verhalten. Sicher, diese Roboter ahmen zunächst nur das nach, was ihnen beigebracht wird durch seine Roboterherren, ihre Schöpfer. Doch auch ein Kind lernt erst viel, bevor es eigenständig wird. Ich sehe schon, der Vergleich zwischen kind und Roboter wird bei vielen Menschen aufstoßen, aber er ist auch nicht wirklich von der Hand zu weisen, wenn auch einige Faktoren den Menschen vom Roboter weiter unterscheiden. Noch sind wir nicht so weit.
Eigentlich fürchtet man den Übermenschen, die Symbiose von perfekter und berechenbarer Technik und dem bösartigen Wesen des Menschen. Dabei muß ich zwingend zuerst an Blade Runner denken, einen der besten Filme aller Zeiten.
Michio Kaku: If you can’t beat the singularity, join it!
Michio Kaku sieht in Robotern und der Technik weniger die Gefahr für die Menschheit, sondern die einmalige Chance auf rapide Weiterentwicklung. Recht unkritisch betrachtet, ohne die negativen Beurteilungen, handeln bereits viele Science Fiction Filme von eben jener Technik die dem Menschen nicht nur über den Kopf wächst, sondern selbständig und sogar besser als der Mensch. Sicherlich, in Filmen wie Terminator ist Skynet als Computergehirn, welcher die Menschheit ausrotten möchte, letztendlich doch unterlegen und der Mensch siegt. Wir würden keine andere Vision sehen wollen. Immerhin wurde auch die Matrix besiegt, welche sogar weit subtiler gegen die Menschen, aber auch mit ihnen zusammen, parasitär, Coexistiert.
Der Mann ist genial!
Categories: Technik & Wissenschaft Tags: Cyborg, Humanoide, Matrix, Roboter, Singularität, Skynet, Wissenschaft
Asteroid Vesta
Sehr interessantes Neuigkeiten gibt es vom Asteroiden Vesta, welcher sich so sehr von den üblichen Verdächtigen unterscheidet.
Vesta eben, so die Spektrumanalyse der verschiedenen Gesteinsarten auf dem Asteroiden, ähnelt eher einem Miniplaneten als einem reinen Gesteinsbrocken.

Asteroid Vesta - Quelle: NASA
Das Bild zeigt den Asteroiden Vesta in der Spektralanalyse der verschiedenartigen Gesteinsarten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Vesta schnell von außen abgekühlt ist, und daher seine heuttige Form und Beschaffenheit erhielt.
Wäre das nicht nicht das passende Raumschiff, um damit zu weit entfernten Galaxien zu kommen?
Wir wissen ja, derartige, schwarze Punkte in der Mitte sind keine Aussparungen, welche durch die Ablichtung eines Sateliten kommen, sondern die Öffnungen zum Inneren eines Himmelskörpers verdecken sollen.
Setzen wir uns also hinein in diesen Flugkörper, und gehen auf eine lange, unbekannte Reise. Oder wie es schon bei Star Trek hieß:
To boldly go, where no man has gone before!
Das Zitat übrigens ist nicht gerade speziell für Star Trek geschaffen worden, sondern ein Slogen direkt aus dem amerikanischen, weißen Haus zum reifenden Weltraumprogramm. Quelle.
(via)
Categories: Technik & Wissenschaft Tags: Asteroid, NASA, Vesta, Weltraum
Higgs, komm raus, wo immer du bist!
Verzweifelt gesucht: das Higgs Boson
Vor dem Start der Tests im LHC war man sich schon nahezu sicher: das Higgs Boson wird schon bald nachgewiesen werden können. Doch Pustekuchen, Higgs läßt sich nicht so einfach in die Karten schauen. Auch dann nicht, wenn man Teilchen mit fast Lichtgeschwindigkeiten aufeinander prallen läßt: Higgs bleibt eiskalt!
LHC – large Hadron Collider und Higgs
Oder etwa doch nicht? Wurden die Hinweise auf Higgs vielleicht nur durch die Geheimhaltung der LHC Experimente zurückgehalten?
Wie dem auch sei. Ich las gerade auf Golem, dass die Forschungsergebnisse der LHC Testreihen am 13. diesen Monats veröffentlicht werden sollen. Auch wenn bisher nicht viel über den Inhalt bekannt ist, so wurde drauf hingewiesen, dass es mehrere hundert Hinweise darauf gibt, dass nun doch Spuren von Higgs erschienen sind.
Der experimentelle Nachweis des Higgs Bosons würde eine weitere Hürde überwinden im Verständniss der Massehaftung von Elementarteilchen. Viele verknüpfen den Nachweis auch mit einem weiteren Schritt für Zeitreisen. Zumindest Botschaften soll man mittels LHC durch die Zeit schicken können. Der Vatikan soll bereits an einer Neufassung der Bibel arbeiten.
Für all jene, welche Zeitreisen unternehmen möchten, empfehle ich folgenden Leitfaden: Zeitreisen für Anfänger. Handtuch nicht vergessen!
Categories: Technik & Wissenschaft Tags: Experiment, Higgs, Higgs Boson, Large Hardron Collider, LHC
Exodus zur Zwillingserde?
Ah nein, nur ein weiterer Exoplanet, welcher vom Kepler im schier endlosen Universum entdeckt wurde.
Künstler schwärmen von ihm und fertigen Bilder an, Wissenschaftler sprechen von einer zweiten Erde und der Science Fiction Kult Blog sagt: es ist nur die größte Pral… ähm, nein, falscher Text, verwirrter Kopf. Da kann ja schon mal von Grund auf kein gescheiter Artikel geschrieben werden. Und schon garnicht über einen Exoplaneten der potentiell den Virus Mensch beheimaten könnte. Die Suche nach bewohnbaren Planeten ist ja nicht gerade neu …
Aber soweit sind wir ja noch nichtmal. Immerhin weiß man nicht einmal wie die Beschaffenheit des Planeten ist.
Reine lebensfreundliche Zone im Weltraum reicht eben nicht aus. Theoretisch gäbe es ja einige Planeten im Weltraum, welche in diese Kategorie fallen könnten und es dennoch nicht tun. Vielleicht einfach auch nur aus Unlust oder um die Menschen zu ärgern.
Ab zum Mars! Wer braucht schon Exoplaneten…
Ich ziehe ohnehin auf den Mars! Der Weg ist nicht so weit und der Planet der Erde ja recht ähnlich. Glaubt ja nicht den vielen Bildern, welche mit Rotfiltern das Bild verschieben und vortäuschen, auf dem Mars herrsche ein unwirtliches Klima!
Categories: Technik & Wissenschaft Tags: Erde, Exoplanet, Planet, Weltraum
Und noch ein schwarzes Loch
Noch größer, noch gewaltiger soll es sein, das frisch entdeckte, schwarze Loch.
Eigentlich weiß man ja sehr wenig über diese schwarzen Löcher, welche noch niemand zuvor gesehen hat. Errechnen lassen sich diese Massezentren wohl, und auch die Phantasie von Wissenschaftlern, Künstlern und Phantasten kurbeln schwarze Löcher gelegentlich an. Und immernoch gibt es keine Unternehmung zu einem schwarzen Loch? Wieso nicht einfach einen der irdischen Vortexe nehmen?
Wieso eigentlich nicht? Wieso gibt es nicht eine Gruppe heroischer Astronauten, welche im Dienste der Wissenschaft zu einem nahegelegenen, vermuteten, schwarzen Loch aufbricht? Vielleicht ist das schwarze Loch ja in Wirklichkeit garnicht so schwarz – vielleicht fehlt uns einfach nur der Horizont um diese Massezentren, sofern sie es wirklich sind, zu begreifen?
Schwarze Löcher leicht gemacht – das schwarze Loch Fix!
Noch immer gibt es kein Patentrezept für die Geburt der Sterne, die Entstehung des Universums und der Erde oder gar des Lebens. Wir wissen nicht einmal, was in unseren Meeren noch alles an Geheimnissen versteckt ist. Stattdessen brüstet man sich mit einer zweifelhaften Leistung den Mond betreten zu haben. Jahrzente lang. Ohne merkbaren Fortschritt, wenn man von einigen Forschungsdaten vom Mars und Co. absieht – und dennoch ist noch kein Mensch auf dem Sand des Mars spaziert oder durch deren gewaltige Wälder gestreift. Wer den Mars besucht, sollte zwingen die wunderschönen und im Universum gepriesenen Strände besuchen und einen der Sonnenaufgänge miterleben. Erde ist toll, der Mars braucht sich jedoch auch nicht verstecken.
Wo waren wir nochmal stehen geblieben? Ah ja, schwarze Löcher. Spektakulär. Zeitreisen. Besser!
(via)
Categories: Technik & Wissenschaft Tags: Mars, Satire, Schwarzes Loch, Weltraum, Wissenschaft
Roboter erkennt sein Spiegelbild
Was so einfach klingt, ist es nicht wirklich. Nicht einmal für Menschen. Von Robotern ganz zu schweigen.
Kinder lernen erst viel später, dass das Bild im Spigel zu ihnen gehört und dass es sie darstellt und kein anderes Kind oder einen Spielkamerad.
Forscher haben nun einen Roboter entwickelt, welcher mittels einer eingebauten Kamera sich selbst erkennt im Spiegel und kommentiert.
Ob man dabei bereits von Selbsterkenntnis sprechen kann ist zu bezweifeln. Dies würde man vermutlich dann feststellen, wenn man dem Roboter Details hinzufügen würde, welche ihn nicht ganz entstellen aber entscheidend verändern.
Wenn der Roboter dann trotz gravierender Veränderungen sich selbst erkennen kann, dann wäre das sicherlich schon ein sehr großer Fortschritt. Und auch dann wäre es für den Roboter eher Selbsterkennung als Erkenntnis. Rein äußerlich, weil dem Roboter das Bewußtsein seiner Existenz auch weiterhin fehlen würde.
Roboter Qbo erkennt sich selbst im Spiegelbild
Eben diesen Aspekt wollen die Forscher dem kleinen Roboter beibringen: er soll sich zukünftig selbst erkennen ohne die hilfreiche Erklärung seines Erbauers.
Verleiht den Robotern endlich ein menschlicheres Gesicht, steigert den uncanny valley Effekt und läutet die neue Ära und das neue mechanische Geschlecht der Erde ein!
Categories: Technik & Wissenschaft Tags: Cyborg, Roboter, uncanny valley
Gefangen im Traktorstrahl
Etwas überspitzt klingt die Nachricht, dass schon bald ein Traktorstrahl erfunden werden könnte.
Immerhin wurde von der NASA gerade mal ein Preisgeld in Höhe von 100.000 $ ausgesetzt. Eigentlich ein Witz, wenn man bedenkt, welchen Umsatz die Patentierung und die Produktion eines tatsächlichen Traktorstrahls dem Erfinder oder dem Erfinderteam einbringen würde in der freien Wirtschaft. Also wieder zurück ans Zeichenbrett und der science fiction ähnliche Traktorstrahl erfunden.
Wenn man den Traktostrahl stark genug machen würde, könnte man verhindern, dass z.B. der Mond sich weiter von der Erde entfernt. Tatsächlich rutscht er immer weiter weg und wird eines Tages die Umlaufbahn verlassen können. Glück für ihn, unabsehbare Folgen für die Erde.
Traktostrahl für die Hosentasche, kaum größer als ein Laserpointer
Miniversionen eines Traktostrahls, vielleicht schon bald in der Größe eines Laserpointers, könnten schon bald die Lösung aller Männer sein. Die Situation ist bekannt: Sofa vs. Bierkiste – natürlich kann man das eigene Kind bitten, oder die Frau, das Bier zu holen – viel eleganter ist es jedoch mit einem Traktorstrahl. Einfach anvisieren, Stärke einstellen und das Bier fliegt genau in die offene Hand. Profis nutzen die Traktostrahl zu einer differenzierten Trinkweise: das Bier wird in einem bestimmten Winkel zum Mund manövriert, gekippt und schliesslich in die Kehle gegossen. Effektvoller kann die Nutzung eines Traktostrahls nicht sein. So schön kann Wissenschaft sein.
Habe heute scheinbar einen seltsamen Humor. Glückwunsch! Inspiriert wurde ich zu diesem Traktostrahl Beitrag durch den euphorischen Artikel bei Focus.
Categories: Technik & Wissenschaft Tags: Gravitation, Laser, NASA, Physik, Traktorstrahl
Shenzhou 8
Nach dem Ende der NASA rücken immer mehr staatliche sowie private Unternehmungen ins Licht. Sehr vielversprechend klingt Virgin Galactic im bereich der privaten Raumfahrt, doch auch die Chinesen streben anch den Sternen.
Während die ISS droht zu verwaisen, bauen die Chinesen ihre eigene, moderne Raumstation, welche sie liebevoll “Himmelspalast” – Tiangong (1) nennen.
Wenn es nach den Chinesen geht, ziehen schon bald die ersten Astronauten in die Raumstation ein. China ist schon bald bereit für den Weltraum. Das steht schon mal fest.
Abgesehen davon, dass die USA keine allzu große Rolle mehr spielen, höchstens bei der Teilnahme am Virgin Galactic Projekt, erinnert die derzeitige Entwicklung an das frühere “Race into space”, als die Weltmächte erstmalig in den Weltraum drangen.
China und die ISS
Dabei hat sich China gar bemüht um beim ISS Projekt teilnehmen zu dürfen. Aus politischen Gründen gab es jedoch regen Widerstand. die üblichen Verdächtigen eben.
Categories: Technik & Wissenschaft Tags: China, Raumschiff, Shenzhou 8, Tiangong, Weltraum
Manipulation von Gehirnwellen
Medien tun es, HAARP soll es tun, Bösewichte – also Gegner von übermenschlichen Helden tun es: die Gehirnwellen der restlichen Menschheit manipulieren.

Nikola Tesla
Bei den Medien dachte ich zunächst eigentlich an die Mehrzahl von Medium, das heisst, ein geistig befähigtes Wesen welches zwischen Diesseits und Jenseits vermitteln kann, und unter besonderen Umständen auf den Geist des Menschen Einfluß nehmen kann.
Und dann kam Nikola Tesla ins Spiel (in dem Moment schaue ich um mich herum, geplagt von Verfolgungswahn und geprägt von vielen Verschwörungstexten – meine imaginären Freunde werden die Situation genauso bestätigen können!).
“The principle cannot fail,” Tesla would say. He understood that a steady frequency of tiny waves would eventually create enormous ripples if they were timed just right. What Tesla demonstrated was a principle of resonance known as entrainment – the ability of a frequency to cause a less powerful frequency to fall into rhythm simply by placing the two frequency emitters in close proximity. In other words, if you take an electrical oscillator with a power rating of 10 watts that is oscillating at a frequency of 1000 cycles per second (cps), and place it next to an oscillator with a power rating of 1000 watts vibrating at a frequency of 5000 cps, eventually the slower oscillator will be entrained to vibrate at 5000 cps because of the more powerful electromagnetic field created by the 1000 watt oscillator.
Das Gehirn ist eigentlich nicht einmal einen Bruchteil erforscht, und doch sieht sich die Wissenschaft imstande, die Funktionsfähigkeit und die Prozesse des Gehirns zu verstehen, ja sogar manipulieren zu können.
Man erinnere sich nur an die Ratte, welche mit einem Chip im Gehirn das Zwinkern lernte.
Nikola Tesla, der Herr der Blitze und der Elekrizität, Erfinder der Todesstrahlen, hat Angaben nach, auch die Grundlagen für die Gehirnmanipulation durch resonante Wellen geschaffen.
Es ist nicht gerade eine neue Theorie, dass HAARP, Fernseher, WLAN Strahlung und Smartphone unser Leben steuern, und doch ist alles auf den Vater der Nutzbarmachung von elektrischer Enegie zurück zu führen!
Zitat und Quelle: Erowid Culture Vaults: Resonant Frequencies and the Human Brain, 1997 (englisch)
Categories: Technik & Wissenschaft Tags: Gehirn, Gehirnmanipulation, HAARP, Tesla


