Deformierte Schädel, vergessene Menschenrassen

Schädel haben die Menscheit schon immer fasziniert, werden zur Identifizierung verwendet, wurden zur Bestimmung von bestimmten Eigenschaften durch die Phrenologie verwendet, werfen auch heute noch Rätsel auf.

Seltsame Deformationen im menschlichen Körper gibt es immer wieder, nicht allzu selten in Indien, wo diese Wesen allerdings auch als Inkarnationen von Gottheiten verehrt werden.  Einige Schädelfunde, die scheinbar einer gewissen rassischen Regelmäßigkeit unterliegen, beschäftigen auch heute noch die Wissenschaftler, vor allem die Grenzwissenschaftler (wie sie gerne bezeichnet werden).

Begriffe wie Grenzwissenschaft, geheime Archäologie, geheime Wissenschaften, geheime Geschichte usw gehen mit diesen Themen selbstverständlich einher.
Verschlimmert wird es nicht selten durch Fälschungen die von Individuuen mit Geltungsbedürfnis in den Umlauf gebracht werden oder als einzigartige Beweise vorangetragen werden. Riesenskelette, deformierte Schädel, Grabstätten von Wesen die nicht wie von dieser Erde sind,  Reliefs auf denen “außerirdische” Wesen abgebildet sind, UFO – alles Unsinn?

Deformierte Schädel – vergessene Menschenrassen?

Von all diesen Punkten habe ich mir heute die Schädel vorgenommen. Schädel mit Hörnern, “deformierte Schädel” vergangener Kulturen, vergessene Menschenrassen?

Kristallschädel

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Kristallschädel

Die Kristallschädel sind sehr umstritten. Einige davon wurden bereits als Fälschungen entlarvt. Die Begründungen einer Fälschung sind Eisenrückstände die auf eine Bearbeitung mit modernen Werkzeugen hinweisen.

Der Londoner Kristallschädel, ausgestellt im British Museum, hat seinen nicht nachgewiesenen Hintergrund bei den Azteken. Forscher entdeckten Spuren von Schleifrädern. Solche Schleifräder wurden nach derzeitigem Wissensstand nicht von den Azteken verwendet. Die betonung iegt hierbei jedoch auf “derzeitigem Wissensstand”.

Ob Fälschung oder nicht (Experten gehen davon aus, daß die Fälschungen im 19. Jahrhundert in Deutschland, Idar-Oberstein, angefertigt wurden und als phänomenale Funde in die Welt der Archäologie eingebracht wurden), die Schädel sind ein Geniestreich.
Beleuchtet man einen solchen Schädel von hinten mit einer Lampe, wird das Licht im inneren des Kristalls gebündelt und tritt aus den Augenhöhlen und aus einem dritten Auge auf der Stirn wieder heraus.

Gehörnte Schädel

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Pennsylvenia Demonhead

Die griechische Mythologie kennt die Satyrn als triebhafte, animalische Waldgeister die den Nymphen nachstellen. Frühe Abbildungen der rauschhaften Satyrn wurden mit einem großen Phallus dargestellt.

Um 1880 wurden in Pennsylvenia in einem Begräbnishügel mehrere sonderbare Schädel entdeckt.

Das Sonderbare an ihnen waren die Hörner die aus dem humanoiden Schädel wuchsen. Geschätzt wurde das Alter des Begräbnishügels auf das Jahr 1200 – also noch relativ jung. Die Schädel wurden zu Untersuchungen zur Untersuchung in der American Investigating Museum eingeschickt, wurden gestohlen und seitdem fehlt von ihnen jede Spur.

Natürlich kann man auch hier eine Fälschung mangels einer weitreichenden Untersuchung nicht ausschließen. Allerdings wurde der Fund von glaubwürdigen Personen gemacht wie A.B. Skinner, vom American Investigating Museum, und W.K.Morehead, von der Phillips Academy, Andover, Massachusetts.

Also eigentlich niemand dem man solche Fälschungen zutrauen würde.

Starchild Schädel

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Starchild

Im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Schädeln ist bei dem Starchild Schädel noch nicht das letzte Kapitel geschrieben worden.

Ein Fund der der Wissenschaft trotz DNA Extraktionen und Untersuchungen viele weitere Rätsel aufwirft. Die Prä-Autronautik nährt sich von diesem Fund und sieht diesen als einen der Beweise für ihre Thesen.

Der Starchild Schädel soll ca. 1930 in einem Minentunnel 160 km südwestlich der mexikanischen Stadt Chihuahua von einem Jugendlichen gefunden worden sein. An die Öffentlichtkeit kam der Starchild Schädel allerdings erst 50 Jahre später.

Das Skelett, zu welchem der Starchild Schädel gehört, soll keine Auffälligkeiten aufgezeigt haben.

Eine der DNA Untersuchungen von 2004 brachten eine weitere Besonderheit des Schädels zum Vorschein. In der Spongiosa (eine Erscheinungsform der Knochensubstanz) wurden rötliche Fasern entdeckt die bisher in keinem anderen Organismus nahgewiesen werden konnten.
Der Schädel wird ebenfalls auf ca.900 Jahre datiert.

Einen weiteren Starchild Schädel kann man im historischen Naturkundemuseum in Uberaba, Braslien, beschauen. Im Gegensatz zum Starchild Schädel hat dieser hat die doppelten Maße eines erwachsenen Schädels.

Ägyptische Schädel

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Nofretete

Von der Übersee zurück in die “nähere” Umgebung, nach Ägypten.

Ägypten wirft seit jeher sehr große Rätsel auf um welche Wissenschaftler aus der ganzen Welt bemüht sind. Auffällig auch hier die Schädel der herrschenden Erdengötter. Ihre Schädel sind nachweislich langgezogen und weisen seltsame Formationen auf.

Was die Wissenschaft zunächst als Stilisierung auf Reliefs und Statuen zur Vergöttlichung ansah, wurde bei einer forensischen Rekonstruktion von Tutanchamuns zu einem Erlebnis: die Abbildungen waren nicht wirklich weit hergeholt, die Schädelkonstruktion wies diese Anomalien ebenfalls auf.

Gottmenschen, Gottherrscher, Gotteskönige wurden sie genannt. Weit hergeholt? Vielleicht ist es an der Zeit die Überlieferung der Genesis zu überdenken. Auch in den größten Märchen sind wahre Tatsachen verborgen (man denke nur an Schliemans Entdeckungen in der Wüste die er nach vagen Beschreibungen aus Bibeltexten lokalisierte).

Es ist weitaus mehr in der Welt als wir begreifen wollen oder können. Es wird eine Zeit kommen, da werden auch die Geheimnisse gelüftet welche niemals für uns bestimmt waren.

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