Kaiserfront – Die Schwarze Macht gelesen

Ich berichtet bereits in einem Artikel (Kaiserfront Band 1. “Die Schwarze Macht”), daß ich einen kleinen Teil zum neuen MilSF Roman aus der HJB Schmiede beitragen konnte.

Jeztzt habe ich mein schönes Exemplar durchgelesen (endlich mal etwas Zeit und Muße zum Lesen gehabt!) und bin hoch zufrieden, mindestens genauso viel wie ich mich auf die Fortsetzung dieses genialen military fiction Romans freue!

Buchbesprechung “Kaiserfront – Die Schwarze Macht”

Achtung! Ich werde hier einige Kommentare abgeben, welche evtl. dem Leser des Buches etwas vorwegnehmen könnten! Wer nun drauf und dran ist die Kaiserfront zu betreten, der möge nicht weiterlesen oder schnell lesen und wieder vergessen!

Hier könnt Ihr Kaiserfront bestellen (Amazon) :

Kaiserfront 1949 Band 1: Die schwarze Macht

Kaiserfront 1 - Die Schwarze Macht

Kaiserfront 1 - Die Schwarze Macht

Zunächst möchte ich darauf eingehen, daß mir alleinig der Titel des Bandes nicht so sehr zugesagt hat, da er meiner Meinung nach weniger zum Inhalt paßt – dies kann sicherlich Ansichtssache sein. Sicherlich bezieht es sich schon auf Hintergründe im Buch, bzw. eine Grundmotivation des Romans, dennoch waren für mich persönlich andere Faktoren in dem ersten Band vordergründig.
Dies jedoch nur am Rande – der Lesespaß wird dadurch natürlich nicht beinträchtigt!

Der Plott  ist sehr komplex, verschiedene Handlungsebenen und Zeitstränge werden logisch angewendet, ohne daß der werte Leser sich gänzlich in den Wirren des Romans und dessen Zeiten und Ebenen verliert (passiert nicht selten! Habe schon Bücher gelesen in denen sich der Autor bemüht hat diverse Zeitstränge zu einzubauen, ein sehr wirksames Stilmittel wenn man es beherrscht, was jedoch in einem totalen Durcheinander endete. Es ist ärgerlich, wenn man wieder zurückblättern muß und hofft so den Faden wieder zu finden!)

Schlachten, Kriege, Kriegskunst pur!

Kaiserfront begrüßt military Freunde mit genialen und detailierten Luftschlachten, Seeschlachten und ebenso Schlachten zu Felde inkl. Häuserkampf.
Dabei kommt die Technik ebenso nicht zu kurz wie die Profilierung der ausgereiften Charaktere des Romans. So werden Waffensysteme sehr bildhaft vorgestellt und erhöhen somit den Faktor der Gigantomanie dieses Kriegsgeräts.
Theoretisch, gebannt in eine Kriegs, oder Konfliktszene, kann man das Vibrieren der modernen deutschen Bomber spüren, den Anspressdruck der Jagdmaschinen beim Starten oder im Sturzkampf (Stuka – > Stu.Ka ;) mitfühlen oder aber auch den Geruch von poliertem, schweren Stahl der sich durch feindliche Festungen wälzt wahrnehmen!

Kaiserfront schafft es dennoch sehr geschickt unpolitisch zu bleiben (ausgenommen natürlich die für den Plott notwendigen Gruppen – es muß ja immer jemand der Böse sein, man könnte sonst einen Hippie Raoman schreiben und alle würden sich langweilen…) und dürfte kaum einer politischen Gesinnung das Lesen verderben.
Sehr geschickt umgeht Kaiserfront auch den zweiten Weltkrieg und seine Hintergründe. Es kommt einfach nicht vor! Das Kaiserreich existiert friedlich weiter, wird jedoch von Demokraten sowie Kommunisten (sag ja, einer muß eben der Böse sein ;) bedrängt und will sich mit Nuklear Waffen wehren … wäre da nicht … ok, ich schreibe an dieser Stelle mal nicht weiter.

Fazit:
Kaiserfront ist ein sehr gelungener Military Fiction Roman aus Deutschland dem man auf jeden Fall mehr Beachtung schenken sollte.
Interessierte können den Roman direkt über die eigens dafür eingerichtete Seite erwerben. Viel Spaß!

Kaiserfront 1949 Band 1: Die schwarze Macht