Magnetismus – Quantum Spin Liquid
Quantum Spin Liquid – oder auch abgekürzt QSL genannt könnte der Wissenschaft gar neue Möglichkeiten zur Kommunikation und neueren Speichermedien eröffnen.

Im Falle der Speichermedien wäre es allerdings ein “back to the roots” da man eigentlich in den den letzten Jahren von magnetischen Speichereinheiten wegkommen möchte. In sehr vielen Rechnern stecken bereits SSD Speichermedien statt den üblichen magnetischen Laufwerken. Der Vorteil liegt auf der Hand: SSD ist schneller, Stoß unempfindlich und verdammt sparsam an Platz. Was die Geschwindigkeit angeht könnte das Quantum Spin Liquid allerdings einen ordentlichen Sprung machen und seine kleineren Vorfahren in den Schatten stellen.
Quantum Spin Liquid – Q S L
Tatsächlich stellt Magnetismus auch heute noch Wissenschaftler auf die Probe. So sind bisher auch nur BiPole bekannt, also Magnete mit einem -Wert und +Wert, negativ wie positive, magnetische Seiten.
Da sich die Seiten gegenseitig beeinflußen und sich nicht isolieren lassen, sind Magnete für viele futuristische Anwendungen problematisch.
Auch wenn das Quantum Spin Liquid an dieser Stelle auch dieses Problem nicht löst so bin ich zuversichtlich, dass so manche Anwendung davon profitieren wird.
Weiterführend: Nature Fachartikel zum Thema Quantum Spin Liquid
via extremtech , Bildquelle


Das ist ein interessanter Artikel über eine Neue Art von Magnetismus. Das könnte tatsächlich als Datenspeicher interessant werden. Irgendwie erinnert mich das an einige Science Fiction Szenarien, bei denen Daten auch in Kristallen gespeichert werden. Allerdings sehen diese deutlich schöner aus als dieser Herbertsmithit Kristall, den das MIT benutzt hatte.
Das mit den Magnetischen Monopolen stimmt nicht mehr. Das Helmholtz Zentrum in Berlin hat sie 2009 bereits in Festkörpern nachgewiesen. Siehe http://www.helmholtz-berlin.de/aktuell/pr/pm/pm-archiv/2009/pm-tennant-morris-monopole_de.html
Danke für den Hinweis mit den Monopolen, da muß ich ja was verschlafen habe. Schreibe demnächst was dazu!