Ich muss zugeben, dass ich No Man’s Sky nicht gespielt habe. Obgleich ich die Vorstellung und die Idee hinter diesem Spiel mehr als genial fand.

Und dass nicht nur aus spielerischer, sondern auch aus philosophischer Sichtweise.
Der generierte Universum eben. Nichts gleicht sich. Alles kann, nichts muss.
Selbst die Developer haben in den Interviews den philosophischen Aspekt nicht außer Acht gelassen.

No Man’s Sky – Premature End?

Ich erinnere mich vage an ein Zitat in dem gesagt wurde, dass selbst nach eine Ewigkeit nur 1% des gesamten No Man’s Sky Universums erforscht werden würde durch die Spieler. Dass selbst für das No Man’s Sky Universum eines Tages das Ende kommen würde. Nachdem die letzten Spieler ihre Accounts haben ruhen lassen und man den Stecker ziehen würde. Den Server abschalten. Das Ende einer virtuellen Evolution.

Das sterbende virtuelle Universum

Während der Promo und Finanzierungsphase von No Man’s Sky war die Begeisterung in der Spielerwelt mehr als groß. Selbst ich konnte es kaum erwarten bis zum Release des Spiels.
Kurz nach dem Erscheinen war die Ernüchterung jedoch groß. Die erhofften, unendlichen Weiten, welche sich nicht einmal ähneln sollten, waren dann doch nicht so weit auseinander. Der einzigartige Algorithmus hatte die Einzigaritigkeit wohl im Prozent, jedoch nicht sichtbar für den Spieler machen können.

Weiter ging es mit dem Skandal, dass die Grafik nicht das bot, was versprochen wurde. Die tollen Animationen und Grafiken der virtuellen Welt waren gut beworben, entsprachen jedoch nicht der Wahrheit. Dies rief dann sogar Behörden auf den Plan in London, die sich mit Werbung und Versprechen an Konsumenen befassen. Kann mich nun nicht recht erinnern ob es zur Klage kam, oder ob es im Vorfeld ausgemerzt wurde.
Zum Schluss dann noch die Explorers Edition mit dem Modell des Raumgleiters, welches von den stolzen Besitzern als „billig“ und „des Geldes nicht wert“ bezeichnet wurde. Der Sargnagel für No Man’s sky?

Respekt hat No Man’s Sky trotzdem verdient

Auch wenn das Spiel eher eine Enttäuschung zu sein scheint, so muss man die Errungenschaft doch loben. Die Idee einer in sich selbst konstrurierenden Welt ist nicht neu. Doch das Team hat es konsequent umgesetzt und sicherlich einen massiven Grundstein für Nachahmer gesetzt. Vielleicht werden sie selbst es auch besser machen. Vielleicht werden andere das No Man’s sky Sprungbrett nutzen und ihre eigenen, besseren Spiele entwickeln.

Letztendlich ist es wie die Evolution: Trail and Error! Let’s see the next one!