Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn man von einem schwarzen Loch in das gierige Innere gezogen wird. Ohne jede Macht jemals aus diesen Fängen sich retten zu können?

Diese Frage hat sich ein Stern in der Galaxie RE J1034+396 auch gestellt und kam seinem Nachbarn, einem gigantischen, schwarzen Loch und wurde durch seine Faszination weiter angezogen, bis es ihn zerrissen hatte. Die Curiosity Mars Aktion war ihm wohl nicht Aufregung genug. Nun, eigentlich ist es zeitlich ja „etwas“ verzögert. Aber lassen wir die Details!
Durch diese Aufopferung war es terrestrischen Wissenschaftlern immerhin möglich das Ende eines Sterns, welches in einem schwarzen Loch verschwindet, erstmalig zu beobachten.
Möchte man manchen Wissenschaftlern glauben schenken, so ist das die Zukunft aller Planeten: kurz nach der Planetenrente geht es dann auch schon in die ewigen Jagdgründe: das schwarze Loch. Je nach vorheriger Größe hat man allerdings auch noch die Gelegenheit selbst zu einem schwarzen Loch zu werden und selbst die Sense für andere Sterne und Planeten zu schwingen.

Wir wünschen dem verschlungenen Stern alles Gute. Leider werden wir keine Antwort mehr erhalten. Und dennoch kann man sich sicher sein, dass der Stern nicht verloren ist. Im Universum geht keine Energie verloren. Vielleicht bedeutet dies bereits den Anfang einer neuen Galaxie?

Quelle: Focus