Mit Soylent Green und GATTACA haben wir nun einen kleinen Teil an Science Fiction Filmkultur abgedeckt diese Woche, aber dafür umso gewichtiger.

In beiden Fällen geht es um die Zukunft und die Wissenschaft (das erfüllt zumindest schon mal den Faktor „science fiction“ – wenn man es genau nimmt, sind viele science fiction deklarierte Filme im eigentlichen Sinne keine science fiction Film ;)

Soylent Green

In Soylent Green kommt noch der Faktor versteckter Kannibalismus hinzu. Damit habe ich zumindest schon mal 90% des Films verraten. Ist ohnehin Geschmackssache. Ich fand ihn in sehr vielen Aspekten toll, meine Frau fand ihn weniger gut. Mag aber auch daran liegen, daß ich schon lange nach dem Film gesucht habe und nicht mehr wußte, wie der science fiction Film hieß den ich vor langer Zeit mal gesehen habe.

Soylent Green - Riot Control

Soylent Green - Riot Control - der Einsatz solcher Geräte hätte die Räumung U21 sicherlich einfacher gemacht

Beide science fiction Film waren übrigens über LoveFilm von Amazon. Während Soylent Green auf BluRay geschaut wurde, folgte GATTACA dem neuen Streamingdienst von LoveFilm. Die Qualität war halt Fernsehqualität, kein HD – wirkte aber auch nicht wirklich störend wenn man von Schrift absah, die dann doch etwas JPEG Schaden davontrug.

GATTACA

hatte ich nicht das erste und auch nicht das letzte Mal gesehen. Klasse Film rund um die genetische Selektion. Nun, durch den Filter wäre ich zwar auch nicht gekommen, kann mir aber eine solche Zukunft der Menschheit sehr gut vorstellen. Sofern die Menschen es mal schaffen sollten den genetischen Code auch entsprechend sicher zu bearbeiten. Diese Zukunft dürfte noch von einigen Überraschungen durchsetzt sein. So manche Züchtung wird zufällig dann doch nicht die gewünschten Effekte haben.

GATTACA

GATTACA

Natürlich sind Genexperimente zur Züchtung eines Übermenschen nicht erlaubt. Doch man kann sich sicher sein, daß in so manchem Geheimlabor sich nur mit solchen genetischen Experimenten beschäftigt wird. Alle andere ist naiv.

Letztendlich is GATTACA nicht gerade der Befürworter von Genselektion beim Menschen. Immerhin beweist der Held des Films, daß er trotz überfälliger Herzkrankheit allen anderen, genetisch perfektionisierten Mitstreitern, überlegen ist. Lediglich einige Hilfsmittel ermöglichen ihm den Schein aufrecht zu bewahren, daß er ebenfalls ein genetisch angepasster Übermensch ist.

Quelle der Bilder: die jeweiligen Filme, Urheberrechte bleiben unberührt, es handelt sich nur um ein Bildzitat.