Die heutigen, bzw. kommenden Technologien bieten dem Menschen ein bisher unbekanntes Potential an Weiterenwicklung.

Ein Chip unter der Haut ist recht praktisch: man hat seine Schlüssel und Dokumente immer bei sich. Eine Geldbörse etc. ist immer sicher am Mann, bzw. an der Frau.

Erst vor ein paar Tagen wurden Meldungen laut, dass erste Firmen ihre Mitarbeiter chippen. Im Einzelnen heißt das, dass ein kleiner Mikrochip unter die Haut eingepflanzt wird. Dieser kann auch nach der Installetion noch programmiert werden. Vor allem aber kann er ausgelesen werden.
An der Stelle blende ich einfach alle Bedenken and die Schattenseiten derartiger Methoden aus, denn die Vorteile sind enorm.

Unbedingt auch dem Robotermädchen zuwinken!

Wir stehen an der Kasse, winken der Kassiererin zu (sofern sie nicht schon durch ein Robotermädchen ausgetauscht wurde, in dem Fall winken wir trotzdem wie gewohnt dem Robotermädchen zu!! Unbedingt beachten!) und gehen mit vollem Einkaufskorb vorbei. Natürlich haben wir mit unserem Implantat bereits bezahlt. Dieses beherrscht immerhin RFID & für Bezahlung NFC (Near Field Communication). Damit wir eben sicher bezahlen können, nutzen wir NFC und müssen dafür recht nah am Bezahlterminal und den Robotermädchen vorbei. Ich gehe persönlich davon aus, dass es Robotermädchen sind um den besten 24/7 Service zu gewährleisten. Gleichzeitig hoffe ich, dass niemand auf die Idee kommt die Robotermädchen gendergerecht gegen geschlechtsneutrale Wesen einzutauschen!

Noch mehr Vorteile für gehobene Ansprüche!

Auf dem Rückweg vom Einkauf schnell noch mal an die Schnellladesäule und das Auto „vollgetankt“ und natürlich ohne auszusteigen bezahlt und virtuell den Beleg unterschrieben. Der Beleg wird sehr praktisch an unsere amtliche Email Adresse verschickt und mit dem Finanzamt abgeglichen.
Wir haben noch einige Wochen Zeit um die Belege manuell zu korrigieren, bzw. zu Kennzeichnen zwecks Abrechnung. Dafür entfällt dann aber auch die jährliche Einkommenssteuererklärung. Alles wird fast in Echtzeit bearbeitet und beglichen.

Abends ins Kino? Sicher! Schnell bezahlt und ab in den Kinosaal. Dort werden wir persönlich begrüßt als wir durch die Türen gehen. Nie wieder Pauschalwerbung sehen. Was wir im Kino zu sehen bekommen, wollen wir auch sehen. Denn die Werbung kennt uns sehr gut. Schnell ist der passende Beitrag ermittelt.

Das Kino ist eines der sichersten Orte überhaupt. Denn eins ist klar: wir sitzen nur unter Menschen, die keine Gefahr darstellen. Während unserer Begrüßung wurden unsere Daten auch überprüft. Keine Gefahr! Der Filmspaß kann losgehen.

Feedback an den Filmemacher direkt und ehrlich! Schon erledigt!

Der Film war beeindruckend. Vielleicht etwas gruselig. Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß. Gerne würden wir uns bei dem Team der Filmemacher bedanken und uns mitteilen. Die ehrliche Meinung ist gefragt. Während wir den Filmspaß genossen haben, wurden unsere Gesichter bereits biometrisch ausgewertet. Geweint, gelacht, gemotzt? Disney und Caltech nehmen uns diesen Aufwand ab und bündeln die Daten anonymisiert zur Auswertung. Mit der Gesichtserkennungstechnologie und den daraus gewonnenen Daten können sie den Filmspaß beim nächsten Mal erheblich steigern. Diese Technologie finde ich äußerst sicher, da die übermittelten Daten auch tatsächlich anonym übertragen werden. Der Aufwand für die Gerichtsbeschlüsse die Daten auzuwerten ist derart immens, dass es nahezu unmöglich ist für die Behörden darauf zuzugreifen. Und wenn doch, trägt es zu unserer Sicherheit bei.

1984 was not supposed to be an instruction manual

Fazit: Technologie bietet uns viel mehr als die meisten Menschen begreifen können. Damit verbunden sind aber auch große Gefahren für die Freiheit des Einzelnen. Besser konnte Orwell das ins seinem Roman 1984 nicht beschreiben. Technik gehört quasi zu unserer Evolution dazu. Bevor man all diese Errungenschaften verteufelt und ablehnt, sollte man den gleichen Aufwand betreiben um möglichst sichere Lösungen für die Anwendung zu finden.