Schon mal etwas von Uncanny Valley gehört?

Es ist der Effekt, wenn man sich als Mensch unwohl fühlt beim Betrachten von Bildern, vor allem von bewegten, animnierten Bildern, aber auch Menschen nachgeahmten Objeken wie Roboter, die möglichst menschlich aussehen müssen.

Vergessen wir nie: auch Roboter brauchen Liebe!

Über den Uncanny Valley, was sich am besten als „unheimliches Tal“ übersetzen läßt, habe ich ja schon einige Male geschrieben. Meistens war der Bezug jedoch auf menschenähnliche Roboter und deren Einsatzmöglichkeiten ;)

Einen der wichtigsten Aspekte für dieses Uncanny Valley Empfinden sind wohl die Augen. Die Augen gelten für den Menschen stets als Spiegel der Seele, als wichtigstes Sinnesorgan und unverzichtbar. Wirken die Augen extrem künstlich, starr, so wirken sie störend und rufen bei vielen Menschen eben dieses Gefühl hervor. Aber auch nicht bei jedem.

„Die Augen gelten für den Menschen stets als Spiegel der Seele…“

Ich persönlich konnte es nie nachvollziehen, dass sich jemand daran stört. Gleichzeitig liest man oft, dass andere sogar Gänstehaut bekommen, wenn sie einen animierten Film sehen. Auch von CGI Schmieden wie Disneys Pixar. Im Zusammenhang mit Disney und Uncanny Valley wird gerne der Polar Express zitiert.

Dem will Disney nun entgegenwirken und setzt den Fokus auf hyper-realistische Augenanimationen um dem Effekt entgegen zu wirken.
Siehe auch: Disney’s Super-Realistic CG Eyeballs Are an Uncanny Valley Airlift

Ich persönlich frage mich, wann der Punkt erreicht ist and dem die virtuelle oder künstliche, plastische Darstellung eines humanen Wesens ein noch weit tieferes Uncanny Valley hinterläßt. Dann, wenn es keinen Unterschied mehr gibt, dürfte der Mensch sich sogar bedroht fühlen durch sein geschaffenes Ebenbild…