Venus, ein Planet vom dem bekanntlich unsere weibliche Welt herstammt, dürfte man so manchem Schreiberling glauben schenken wollen.

Die Venus ist nicht nur von der Dichte und den Größenverhältnissen sehr ähnlich der Erde, auch die Struktur weist deutliche Ähnlichkeiten auf. Forscher reden sogar davon, daß die Venus eins ein sehr feuchter Planet mit möglichen Leben sein konnte.

Venus und Erde - NASA public domain

Venus und Erde - NASA public domain

Richtig, fast jeden Tag spricht man von Planeten und Exoplanten auf denen man sich erdähnliche Lebensformen vorstellen kann. Noch vor nicht allzu langer Zeit wäre man womöglich dafür gesteinigt worden wenn man behaupten würde, daß es vielleicht noch anderes Leben als auf der Erde gibt oder gab. Nach dem Mars ist also die Venus dran ein weiterer Schritt zur universellen Erkenntnis. Nun muß die Wissenschaft letztendlich die Vorstellungskraft überwinden, daß unsere irdischen Gesetze nicht unbedingt auf jede Welt anwendbar sind. Lebensbedingungen welche uns feindlich erscheinen, sind für andere Lebewesen nicht selten ein Paradies. Dafür gibt es sogar genügend irdische Beispiele.

Dann gibt es noch irdische Überlebenskünstler denen scheinbar nichts anhaben kann, welche sich in der Kälte des Weltalls einfach „totstellen“ und mit ein paar Tropfen Wasser „wiederbeleben“ lassen. Die Rede ist von Bärtierchen.

„Es gibt nichts Lebendiges, das dies überleben kann“, sagt Schill, „Von den Bärtierchen schafften es 2,5 Prozent. Mit Filter sogar 65 Prozent. “ BZ, Bildung und Wissen

Wikipedia zum Thema Bärtierchen:

Eine Eigenschaft der Tiere ist die Kryptobiose, ein todesähnlicher Zustand, in dem sie extreme Umweltbedingungen überdauern können. Bärtierchen können sich sowohl vom Inhalt von Pflanzenzellen ernähren als auch räuberisch von kleinen Tieren wie Fadenwürmern (Nematoda) oder Rädertierchen (Rotifera) leben, die sie dazu anstechen und aussaugen. Sie pflanzen sich meistens geschlechtlich fort; manche Arten vermehren sich aber auch parthenogenetisch, das heißt ohne Beteiligung von Männchen; die Eier der Weibchen entwickeln sich in diesem Fall ohne Befruchtung.

Es wäre an der Zeit das Denken etwas offener zu gestalten und vielleicht mehr Freiheit der Phantasie einzuräumen als dem begrenzten Verstand. Nicht selten wurden dadurch Errungenschaften für die Menschheit geschaffen als es durch reine Logik möglich gewesen wäre.

Quellen (chronologisch):